Shopify oder Shopware: Vergleich + Wann Custom die bessere Wahl ist (2026)
- Otto Kreidl

- 22. Jan.
- 10 Min. Lesezeit

Shopify oder Shopware? Die Wahl der richtigen E-Commerce-Plattform beeinflusst, wie schnell Sie live gehen, wie hoch Ihre Total Cost of Ownership ausfällt, wie gut Ihr Shop SEO-Performance erzielt – und wie effizient Ihr Unternehmen im Alltag über Sales, Marketing und Fulfillment arbeiten kann.
Ob Sie ein B2B-Hersteller, eine schnell wachsende D2C-Brand oder ein Unternehmen mit ERP / PIM / WMS-Logistik-Systemen sind: Die Entscheidung Shopify oder Shopware (oder doch eine Individualentwicklung / Custom E-Commerce) sollte sich an Geschäftsmodell, Prozessen und Online-Sales-Zielen orientieren – nicht an Hype.
Bei Smart Dato unterstützen wir Unternehmen in Südtirol, Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Plattformauswahl, Commerce-Implementierung und integrationslastigen Projekten. Dieser Guide liefert Ihnen ein praxisnahes Entscheidungsframework, einen klaren Vergleich und reale Szenarien.
Kurzantwort
Wählen Sie Shopify, wenn Sie schnell starten wollen, planbare Abläufe benötigen und ein starkes SaaS-Ökosystem suchen – besonders für D2C und „Standard-B2B“.
Wählen Sie Shopware, wenn Sie mehr Flexibilität, EU-fokussierten Commerce und tiefere Kontrolle für B2B-Anwendungsfälle sowie Schnittstellen/Integrationen benötigen.
Kurz gesagt: Shopify oder Shopware für B2B hängt vor allem von Preislogik, Rollen/Freigaben und ERP-/WMS-Integrationen ab.
Wählen Sie Custom / Individualentwicklung, wenn Ihr Geschäftsmodell oder Ihre Prozesse nicht zu „product-first“-Plattformen passen (Service-Flows, komplexe Logik, spezielle Preis-Engines, nicht standardisierte Workflows) oder wenn Sie maximale Kontrolle über Integrationen und Datenhoheit benötigen.
Shopify vs Shopware vs Custom: Detaillierte Vergleichstabelle für Ihren Online-Shop
In vielen Projekten ist die Frage nicht nur Shopware 6 vs Shopify, sondern auch: Passt eine Individualentwicklung besser zu unseren Prozessen?
Kriterium | Shopify | Shopware | Custom-Lösung / Individualentwicklung |
Time-to-Market | Schnell (Wochen) | Mittel (Wochen–Monate) | Langsamer (Monate) |
Hosting & Wartung | SaaS (gemanagt) | Self-hosted / Cloud / Managed | Frei wählbar (volle Kontrolle) |
Flexibilität & Anpassung | Mittel (Theme + Apps + Custom Dev) | Hoch (voller Code-Zugriff) | Am höchsten (um Ihre Prozesse gebaut) |
B2B-Funktionen | Gut (abhängig von Setup/Plan) | Stark (EU-B2B-friendly) | Was Sie designen |
Integrationen (ERP/PIM/Logistik) | Über Apps/APIs; kann komplex werden | Sehr gut via APIs/Plugins | Optimal bei individuellen Workflows |
EU-Compliance & Datenhoheit | Braucht Konfiguration | Starker EU-Fit | Voll konfigurierbar |
TCO (Total Cost of Ownership) | Steigt oft mit Apps | Dev-lastig, aber kontrollierbar | Höher upfront, langfristig optimierbar |
Best geeignet für | D2C, schnelles Skalieren, einfache Abläufe | B2B, EU-Firmen, komplexe Kataloge | Service-Flows, einzigartige Logik, Enterprise-Workflows |
Am Ende hängt Shopify vs Shopware vor allem von Business-Komplexität, Team-Kapazität und dem Grad an Deep Customization ab. Wenn Ihr Online-Shop Integrationstiefe, langfristige Skalierbarkeit und regionale Anforderungen (z. B. DACH / EU-Compliance) mit möglichst wenig Reibung abbilden muss, ist Shopware häufig die smartere Investition. In vielen Fällen sind die besten Plattform-Entscheidungen diejenigen, die operative Reibung reduzieren und nachhaltiges Wachstum im Online-Vertrieb unterstützen.
Wenn Sie nach einer Shopify Alternative oder Shopware Alternative suchen, hängt die richtige Wahl meist weniger von „Features“ ab, sondern von Ihrem Geschäftsmodell, Ihren Integrationen (ERP/PIM/WMS) und der gewünschten Datenhoheit. Oft ist die Alternative nicht ein drittes Shopsystem, sondern eine bewusst schlankere Architektur oder eine Individualentwicklung für spezielle Prozesse.
User Experience & technische Anforderungen: So wählen Sie die passende Lösung
Die meisten Teams vergleichen Shopify und Shopware anhand von drei Fragen: Wie viel technische Ownership wollen Sie übernehmen? Wie schnell müssen Sie live gehen? Und wie komplex werden Ihre Workflows beim Skalieren?
Shopify UX
Shopify ist eine vollständig gehostete E-Commerce-Plattform (SaaS). Händler müssen typischerweise keine Server-Infrastruktur verwalten, keine SSL-Zertifikate einrichten und sich nicht um routinemäßige Security-Arbeit kümmern. Shopify liefert automatische Updates im Hintergrund, sodass Shops in der Regel ohne manuelle Arbeit auf aktuellen Versionen mit neuen Sicherheitsmaßnahmen laufen. Shopify ist außerdem darauf ausgelegt, Traffic-Spitzen und Wachstum ohne manuelle Server-Upgrades abzufedern, und unterstützt schnelle Launches mit No-Code-Tools und Drag-&-Drop-Editoren. Die integrierten SEO-Funktionen sind auch für nicht-technische Nutzer gut zugänglich, und Shopify unterstützt internationales Wachstum mit Tools wie Shopify Markets für Multi-Currency und Cross-Border-Selling.
Shopware UX
Shopware ist eine modulare, Open-Source-Plattform, die auf Flexibilität und Deep Customization ausgelegt ist. Häufig ist Shopware self-hosted, sodass Teams (oder ihre Shopware Agentur) meist Server-Konfiguration, Updates und laufende Wartung übernehmen. Diese zusätzliche Kontrolle kann wertvoll sein, bringt aber auch operative Verantwortung – besonders bei Updates und Security. Das Shopware-Admin kann eine steilere Lernkurve haben und passt oft zu Mid-Market- oder Enterprise-Teams, die mehr Anpassung und volle Kontrolle über Commerce-Logik und Integrationen benötigen.
Apps & Extensions
Shopify gilt als stärker „App-getrieben“, während das Shopware-Extension-Ökosystem kleiner ist (häufig genannt: 2.900+ Extensions). In der Praxis bedeutet das: Shopify schließt Lücken oft mit Apps, während Shopware Lücken häufiger durch Entwicklung und tiefere Plattform-Anpassungen löst.
So wählen Sie die richtige Lösung: 6 Fragen, die die Plattform entscheiden
1) Sind Sie produktbasiert oder servicebasiert?
Produkt-first-Business passt oft gut zu Shopify/Shopware.
Service-Business braucht häufig Angebote, Regeln, Workflows, Scheduling oder operative Logik, die Standard-Plattformen nicht sauber abbilden → Custom / individueller Onlineshop gewinnt oft.
2) Wie komplex sind Ihre Abläufe?
Wenn Sie z. B. solche Flows brauchen:
Retouren online + offline
Freigabe-Prozesse
Staffelpreis-Logik
Partner-Portale
Multi-Role-Access…wachsen Sie über Basic-Setups oft schnell hinaus.
3) Welche Integrationen sind „nicht verhandelbar“?
Listen Sie Ihre Must-have-Systeme:
ERP (Bestellungen, Bestand, Preise, Kunden)
PIM (Produktdaten)
DAM/EDAM (Assets)
CRM, Übersetzungssysteme, Logistik-Tools (WMS)
Je integrationslastiger Sie sind, desto eher sollten Sie Shopware oder Custom priorisieren – und die Integrationsarchitektur früh planen.
4) Sind Sie B2B, B2C oder hybrid?
Shopify kann B2B – aber „Real-Life-Komplexität“ braucht oft sehr sauberes Setup + Custom-Logik.
Shopware ist sehr stark für europäisches B2B, wenn Sie Regeln, Kundengruppen, Preislisten/Staffelpreise und Integrationen benötigen.
Custom ist ideal, wenn Ihr B2B-Modell einzigartig ist (Portale, Verträge, spezielle Preis-Engine, Workflows).
5) Wie schnell müssen Sie live gehen?
MVP schnell? Shopify ist meist am schnellsten.
Robuste B2B-Plattform langfristig? Shopware ist ein starker Mittelweg.
Ihre Business-Logik exakt abbilden? Custom dauert länger, reduziert aber spätere operative Reibung.
6) Was ist Ihr 12–24-Monats-Plan?
Wenn Sie Wachstum erwarten in:
Märkten (DACH/Italien-Expansion, Sprachen, Währungen)
Produkt-Komplexität (Kataloggröße, Varianten, dynamische Preise)
operativer Komplexität (Retouren, Freigaben, Warehouses)…wählen Sie die Plattform, die Sie später nicht limitiert.
Shopify: Vorteile, Nachteile & Best Use Cases
Shopify ist eine der weltweit meistgenutzten SaaS-E-Commerce-Plattformen und betreibt Millionen Online-Shops. Bekannt für einfache Bedienung und schnellen Time-to-Market ist Shopify besonders beliebt bei Startups, D2C-Brands und Händlern, die schnell mit wenig technischem Overhead starten möchten.

Die wichtigsten Shopify-Vorteile:
Sehr schneller Launch – oft in wenigen Tagen möglich
Komplett gehostet inkl. Infrastruktur (Hosting, SSL, automatische Security-Updates) → geringer Tech-Overhead
Skalierbares SaaS – Hosting, Security und Updates werden gemanagt
Großer App-Store + breite Theme-Auswahl
Shopify Payments + optimierter Checkout
Out-of-the-box Tools für Marketing, SEO und Analytics
Shopify Plus für High-Growth/Enterprise
Native Features für Internationalisierung & Multi-Currency
Mögliche Nachteile:
Begrenzte Backend- und Checkout-Anpassung vs. offene Plattformen
Viele kritische Features hängen von Drittanbieter-Apps ab → steigende monatliche Kosten
Shopify-Funktionen (z. B. Rabattlogik, Custom Flows) sind ohne Custom-Code eingeschränkt
Weniger flexibel für komplexe B2B-Umgebungen oder ERP-heavy Setups
EU-Compliance/DSGVO & Digital-Commerce-Regeln in DACH erfordern saubere Konfiguration
Subscription-Pricing; Shopify-Pläne decken nicht immer Advanced Use Cases
Best geeignet für:
KMU und Startups mit kleinen Tech-Teams
D2C-Brands mit Fokus auf Speed, Branding und Wachstum
Shopify B2B Shops mit Standard-Funktionen
Unternehmen mit International-Selling-Zielen über ein zentrales Backend
Shopify überzeugt, wenn Sie eine schnelle, wartungsarme Lösung mit planbaren Abläufen wollen. Das strukturierte Ökosystem und die polierte UI machen es einfach, einen modernen Online-Shop ohne tiefe Developer-Abhängigkeit zu betreiben. Für Marketing-Tests, neue Produktlinien oder Multi-Channel-Sales ist Shopify besonders stark.
Unternehmen, die stark auf ERP-Schnittstellen, komplexe Preislogik oder strikte Kontrolle über Backend-Prozesse angewiesen sind, stoßen jedoch oft an Grenzen. In diesen Fällen bieten Shopware oder eine Custom E-Commerce-Plattform / Individualentwicklung meist mehr Flexibilität – besonders für Hersteller, Großhändler oder Enterprise-B2B-Setups mit mehreren Systemen.
Shopware: Vorteile, Nachteile & Best Use Cases
Während Shopify oft mit Speed und Einfachheit verbunden wird, steht Shopware für das andere Ende des Spektrums: Flexibilität, Kontrolle und starke Backend-Fähigkeiten. Shopware wird zunehmend zur Go-to-Lösung für Unternehmen in der DACH-Region und in Europa – besonders für fortgeschrittene B2B-Anforderungen und Compliance-Themen, aber auch für B2C-Shopware-Use-Cases.

Da Shopware häufig self-hosted ist, braucht es meist mehr technische Ownership – Server-Setup, Updates und laufende Wartung, entweder intern oder über einen langfristigen Partner.
Shopware glänzt bei Deep Customization, einer nutzerfreundlichen Oberfläche und individuellen Storefronts. Im Gegensatz zu vielen Plattformen erhalten Entwickler vollen Zugriff auf den Source Code und eine headless-fähige, API-first Architektur. Damit lässt sich nahezu alles umsetzen – von maßgeschneiderten Checkout-Flows bis zu Echtzeit-Produktkonfiguration. Für Unternehmen mit hohen Anforderungen ist Shopware ein Top-Kandidat.
Die Plattform bringt fortgeschrittene B2B- und D2C-Features mit, etwa Custom Pricing, Multi-Currency, Rule-based Logic und eine native Marketing-Automation. Zudem ist Shopware stark auf EU-Anforderungen ausgelegt (u. a. DSGVO, Cookie-Consent, Steuer-Themen) – Aspekte, die Shopify-Teams oft manuell konfigurieren müssen.
Shopware-Shops können bei einem Hosting-Provider, über Managed Shopware Hosting oder in Cloud-Infrastrukturen wie Google Cloud betrieben werden. Diese Flexibilität ist ideal, wenn Sie Performance, Security und Skalierungsstrategie kontrollieren wollen. Shopware ist besonders attraktiv, wenn Sie ERP, CRM oder PIM eng integrieren müssen und Daten + Infrastruktur end-to-end besitzen möchten.
Shopware ist grundsätzlich skalierbar, aber Performance bei High-Traffic hängt stark von Infrastruktur und Konfiguration ab (insbesondere bei self-hosted Setups). Shopware liefert zudem oft mehr SEO-Features out of the box – wichtig für Teams mit klarer SEO-Strategie und technischen SEO-Anforderungen.
Shopware Pricing: Community Edition vs. Paid Plans
Shopware bietet eine kostenlose Open-Source Community Edition, für ernsthafte Businesses sind jedoch meist Paid Plans nötig (oft ab ca. 600 $/Monat). Shopify hat Transaktionsgebühren pro Sale, sofern nicht Shopify Payments genutzt wird; Shopware erhebt keine Transaktionsgebühren.
Shopware bringt aber auch Herausforderungen: Im Vergleich zu Plug-and-Play wie Shopify ist die Lernkurve steiler und Implementierungen dauern länger. Meist brauchen Sie ein starkes Inhouse-Team oder einen langfristigen Technologie-Partner. Der Plugin-Marktplatz ist kleiner als der Shopify App Store – viele Features müssen gebaut oder stark angepasst werden.
Kurz gesagt: Shopware passt besonders gut für B2B-Unternehmen, EU-Brands mit Compliance-Fokus und Teams, die volle Backend-Kontrolle brauchen. Wenn Ihre Commerce-Vision Flexibilität, Erweiterbarkeit und technische Unabhängigkeit erfordert, liefert Shopware dort, wo andere Plattformen aufhören.
Custom E-Commerce / Individualentwicklung: Wann und warum es Sinn ergibt
Die besten E-Commerce-Lösungen sind manchmal nicht „von der Stange“, sondern purpose-built. Mit einer Custom E-Commerce-Plattform haben Sie volle Kontrolle über das digitale Erlebnis – von Infrastruktur bis Interface. Das ist ideal für Unternehmen, deren Anforderungen über Standard-Plattformen wie Shopware oder Shopify hinausgehen.
Für große Unternehmen mit komplexen Produktkatalogen, Multi-Role-Access (z. B. Distributor/Partner) oder speziellen Checkout-Prozessen sind Custom-Lösungen besonders effektiv. Sie ermöglichen Deep Customization der Backend-Logik, dynamische Preise, mehrsprachige Inhalte und Integrationen in interne Tools.
Anders als bei SaaS – wo Abos, App-Kosten oder Transaktionsgebühren mit Umsatz mitsteigen können – behalten Sie bei Custom diese Variablen besser unter Kontrolle. Es fallen weiterhin Hosting, Payment-Processing und laufende Wartung an, aber Sie vermeiden Lock-ins in Preistiers oder automatisch skalierende Gebühren.
Mit voller Kontrolle über Server-Setup, Datenbank-Architektur und Roadmap können Sie Performance, Security und Compliance exakt auf Ihre Anforderungen ausrichten. Dazu kommen Plattform-Stabilität, langfristige Skalierbarkeit und native Integrationen zu ERP, PIM und CRM – entscheidend für Teams, die auf operative Konsistenz angewiesen sind.
Diese Power hat ihren Preis: Eine Custom-Plattform braucht höhere initiale Investitionen und ein strategisches Team mit Long-Term-Vision. Time-to-Market ist länger, typischerweise 3–6 Monate.
Case Beispiel: Luis Trenker
Luis Trenker betreibt ein Commerce-Setup, bei dem der Storefront nur ein Teil des Business ist. Wie bei vielen Brands liefen mehrere Systeme parallel: Shopware E-Commerce, POS/Offline-Store-Prozesse, ERP/Bestand, Kundendaten und Logistik/WMS. Die Herausforderung war nicht der Shop-Launch – sondern das Zusammenspiel ohne doppelte Daten und chaotische Retouren.
Smart Dato setzte einen integrationslastigen Ansatz um, der Online- und Offline-Operations zu einem Ökosystem verbindet (Single Source of Truth + automatisierte Prozesse). Ein Highlight war ein individuelles Retouren-Flow: Retouren konnten konsistent getrackt werden, das System erkannte Online- vs Offline-Käufe, generierte Return-Codes und stellte sicher, dass Erstattungen korrekt abgewickelt wurden.
Das Ergebnis: sauberere Daten, schnellere Abläufe, weniger manuelle Schritte und eine deutlich bessere Customer Experience – besonders bei Retouren und Refund-Handling.
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Shopify vs Shopware Kosten: TCO & laufende Entwicklung im Vergleich
Viele Teams vergleichen nur die initialen Build-Kosten. Die klügere Betrachtung ist TCO: Was zahlen Sie in 12–24 Monaten? Berücksichtigen Sie:
Plattformgebühren/Lizenzen (Shopify Pläne, Shopware Lizenz falls relevant)
App/Plugin-Kosten (oft unterschätzt)
Entwicklung & Wartung (Feature-Weiterentwicklung, Bugfixes, Updates)
Integrationen (ERP/PIM/Logistik)
Performance & SEO (Speed, Indexierung, Content Ops)
operative Kosten (manuelle Arbeit durch Plattform-Limits)
Shopify kann am Anfang günstiger sein, aber Kosten steigen oft mit Apps und Customizations. Shopware kostet in der Umsetzung häufig mehr, liefert dafür langfristige Flexibilität. Custom ist upfront teurer, reduziert aber operative Reibung und unterstützt einzigartige Prozesse.
Pricing Snapshot
Für TCO hilft es, Subscription-Kosten, Fees und App/Plugin-Kosten zu trennen:
Shopify mit transparenten Subscriptions, z. B. Basic ab 39 $/Monat
Shopify Basic ab 29 $/Monat; Shopify Plus ab 2.000 $/Monat
Shopware Community Edition kostenlos; Paid Plans häufig ab ca. 600 $/Monat
Shopify hat Transaktionsgebühren pro Sale (außer Shopify Payments), Shopware nicht
Integrationen, die Projekte entscheiden (ERP, PIM, Logistik, Übersetzungen)
Wenn Ihre Commerce-Operations von mehreren Systemen abhängen, sind Integrationen kein „Nice to have“. Sie entscheiden, ob Ihre Plattform Growth-Engine wird – oder Bottleneck.
Typische Integrationsbereiche:
ERP: Bestand, Preise, Bestellungen, Rechnungen, Kunden, Retouren
PIM: Produktdaten-Governance & Enrichment
DAM/EDAM: Assets, Freigaben, Content-Workflows
Translation Tools: Multi-Language-Scaling (DACH/Italien)
Logistik/WMS: Shipments, Tracking, Warehouses, Return Labels
Wenn Sie „ein System“ wollen, das Workflows über Tools hinweg verbindet und automatisiert, planen Sie die Integrationsarchitektur früh. Genau hier kann ein Middleware-Ansatz helfen (Integrationsschicht / Hub).
E-Commerce für Services: Warum Custom oft die beste Wahl ist
Während Shopify und Shopware starke Plattformen für produktbasierten Commerce sind, sind sie nicht immer die beste Wahl für Service-Anbieter. In diesen Fällen ist eine Custom Software Lösung oft die strategischere Investition.
Bei Smart Dato entwickeln wir maßgeschneiderte E-Commerce-Systeme für Service Provider in Europa. Ein Beispiel: unsere Zusammenarbeit mit Europacco.
Case Study: Europacco – Custom E-Commerce für Logistik-Services
Europacco ist ein führender Logistikdienstleister für internationalen Versand, Zollabwicklung und Door-to-Door-Lieferung.
Standard-E-Commerce-Plattformen konnten die Service-Flows, Preislogik und operative Komplexität nicht sauber abbilden. Das Unternehmen brauchte eine Plattform, die interne Logistik optimiert, Workflows automatisiert und sowohl B2B- als auch B2C-Kunden klar und schnell bedient.
Smart Dato Lösung:
Custom Backend-Logik passend zu Europaccos Logistik-Operations
klare UI/UX für Service-Auswahl & Bestellung
Integration von Affiliate-Systemen und Partner-Plattformen
Automatisierung zentraler Prozesse über robuste Workflow-Engines
SEO- und PageSpeed-Optimierung für bessere Sichtbarkeit und Performance
Hier würde eine product-first Plattform wie Shopify oft an Grenzen stoßen. Für Service Provider sind flexible Preislogik, Prozess-Logik und Integrationskontrolle entscheidend – und genau das liefert nur eine individuelle Lösung.

Auch hier gilt: Produkt-Plattformen stoßen bei Service-Flows oft an Grenzen. Für Service Provider sind Pricing-Flexibilität, Prozess-Logik und Integrationskontrolle entscheidend – und Custom ist der Weg.
Smart Dato ist keine „one-platform-fits-all“ Agentur. Wir bieten:
Shopify Store Development mit ERP-, Logistik- & CRM-Integration
Shopware Development (certified Shopware Business Partner)
Custom E-Commerce / Individualentwicklung (Laravel, Vue.js, moderne Tech)
Headless Commerce für Speed & Frontend-Freiheit
Consulting zu Plattformauswahl, Prozessautomation & Compliance
Wir arbeiten mit Kunden in Südtirol, Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz – und liefern stabile, skalierbare Commerce-Plattformen passend zu Ihren Wachstumszielen.
FAQs
Was ist der Unterschied zwischen Shopify vs Shopware?
Shopify ist eine gehostete SaaS-Plattform: schnell einsatzbereit und einfach zu betreiben, aber mit begrenzter Flexibilität. Shopware ist eine modulare, Open-Source-Plattform mit mehr Anpassungsmöglichkeiten – besonders für komplexe B2B-Setups, Integrationen und EU-Compliance.
Ist Shopware besser für B2B?
Oft ja. Shopware ist stark, wenn Sie B2B-Funktionen wie Kundengruppen, Preislisten, Rollen & Freigaben, individuelle Kataloge sowie tiefe ERP/PIM/WMS-Integrationen benötigen.
Sollte ich in eine individuelle E-Commerce-Lösung investieren?
Wenn Ihr Geschäftsmodell nicht „produkt-first“ ist (z. B. Service-Flows, Angebots-/RFQ-Prozesse, komplexe Logik oder ein eigener Pricing-Engine) oder wenn Integrationen Ihr Kernthema sind, kann Individualentwicklung langfristig die bessere Wahl sein.
Was ist besser für DSGVO, EU-Regeln und mehrsprachige Shops?
Shopware ist sehr stark für europäisches B2B, wenn Sie Regeln, Kundengruppen, Preislisten/Staffelpreise und Integrationen benötigen – und wenn Sie Rollenmodelle, Freigaben, RBAC (Rollen & Berechtigungen) und SSO sauber abbilden müssen.
Kann Shopify ERP- oder Logistik-Integrationen abbilden?
Ja, bis zu einem gewissen Grad – über Apps und APIs. Bei komplexen, mehrstufigen Integrationen (ERP + PIM + WMS/CRM) oder sehr individuellen Prozessen sind Shopware oder eine individuelle Lösung meist besser beherrschbar.
Können Sie von WooCommerce, Magento oder Legacy-Systemen migrieren?
Ja. Wir unterstützen Migrationen zu Shopify, Shopware oder einer Laravel-basierten individuellen Lösung – inklusive Datenmigration, SEO-/Redirect-Konzept und Integrationsplanung.



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